Keine Angst vor der Rente

Vorsorgeatlas

Vorsorgeatlas Deutschland:
Keine Angst vor der Rente

Ergebnisse der Studie:

  • Wer die Möglichkeiten des Altersvorsorgesystems nutzt, ist gut versorgt

  • Gesetzliche Rente bleibt auch über das Jahr 2030 hinaus der Grundpfeiler der Altersvorsorge

  • Vor allem die junge Generation muss jedoch aktiv werden, wenn sie ihren Lebensstandard im Alter sichern will

Entscheidend ist, dass die Möglichkeiten insbesondere der privaten Vorsorge genutzt werden. Wer das beherzigt, ist im Alter gut versorgt

Hans Joachim Reinke

Vorstandsvorsitzender von Union Investment

Das Vorsorgesystem über drei Schichten funktioniert auch in der Zukunft. Dazu müssen die Menschen in Deutschland allerdings aktiv werden. Denn nur wer die angebotenen Möglichkeiten nutzt, ist im Alter gut versorgt. Dies gilt insbesondere für junge Menschen. Das ist ein Ergebnis des neuen Vorsorgeatlas Deutschland, den das Forschungszentrum Generationenverträge der Universität Freiburg unter Leitung von Professor Dr. Bernd Raffelhüschen im Auftrag von Union Investment erstellt hat. 

Die Zahlen belegen die Stabilität des Vorsorgesystems über drei Schichten.

Professor Dr. Bernd Raffelhüschen

Universität Freiburg

Mit der gesetzlichen Rente erhalten die Versicherten im Durchschnitt eine monatliche Rente von 1.070 Euro, was einer Ersatzquote von rund 48 Prozent ihres letzten Bruttoeinkommens entspricht. Zwar sind zur Sicherung des Lebensstandards im Alter mindestens 60 Prozent nötig. Wer jedoch zusätzlich vorsorgt – sowohl staatlich gefördert als auch privat – kann seinen Lebensstandard im Alter sichern und in Kombination mit der gesetzlichen Rente insgesamt rund 83 Prozent des letzten Einkommens erzielen.

Der Vorsorgeatlas Deutschland gibt ein nahezu vollständiges Bild über die Situation der Altersvorsorge. Betrachtet werden dabei nicht die aktuellen Altersbezüge, sondern die zu erwartenden Renten der zukünftigen Rentnerjahrgänge. Dabei erfasst der Atlas neben den „klassischen“ Alterssicherungssystemen der ersten Schicht (Gesetzliche Rentenversicherung, Beamtenversorgung, berufsständische Versorgung) die Vorsorgewege der zweiten Schicht (Riester-Rente, betriebliche Altersversorgung, Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes) sowie das Geld- und Immobilienvermögen der Haushalte (dritte Schicht).

Vorsorgeatlas 2017 zum Download Pressemitteilung