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Sparen wie die Vorfahren - Gibt es den Gencode der Geldanlage?

Die eigenverantwortliche private Altersvorsorge durch Vermögensbildung wird immer wichtiger. Aber das Universum der Anlagen ist für viele Menschen ohne Finanzberatung zu komplex. Dabei handeln die wenigsten Deutschen bei ihrer Geldanlage nach dem Lehrbuch.

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Sie horten ihr Erspartes in Anlageformen, die sich über Generationen bewährt haben, aber in Zeiten historisch niedriger Leitzinsen die Renditeerwartungen nicht mehr erfüllen können. Medien, Finanzdienstleistungsunternehmen und Finanzberater haben das Problem schon lange erkannt. Ihre intensive Aufklärungsarbeit hat allerdings nur bedingt Erfolg, denn die Anleger verändern ihr Handeln nur ganz langsam und zögerlich. Denn meistens geht es nicht um das bessere Argument, sondern um das bessere Gefühl.

Die vorliegende Studie von Prof. Rolf von Lüde (Universität Hamburg) und Prof. Christian von Scheve (Freie Universität Berlin) im Auftrag von Union Investment knüpft genau an diesem Punkt an und sucht nach Ansätzen, die dabei helfen, das Verhalten der Anleger nicht nur zu beschreiben, sondern auch besser zu verstehen. Denn die Frage lautet doch: Wie kommen die Menschen zu ihrem Bauchgefühl?

Download der Studie Familiärer „genetischer Code“ der Geldanlage